Tischlerei Müller
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Tischlerei Müller
Samstag, 18. November 2017
AGB Drucken E-Mail
Allgemeine Geschäftsbedingungen der Firma
Tischlerei Müller, Fachhandel und Innenausbau GmbH
Hauptstr. 2+6, 04932 Röderland/OT Prösen
   
1.  Bauleistungen                                                     
Bei allen Bauleistungen einschließlich Montage gilt die
" Verdingungsordnung für Bauleistungen " ( VOB, Teil B ) in der bei Vertragsabschluß gültigen Vertragspartner erteilt wird. Bei Auftragserteilung von Bauleistungen durch einen Privatkunden wird die " Verdingungsordnung für Bauleistungen " ( VOB, Teil B ) nur Vertragsbestandteil bei gesonderter Vereinbarung und Aushändigung des vollständigen Textes der VOB Teil B vor Vertragsabschluß.


2. Sonstige Bauleistungen und Lieferung

Für die Herstellung, Lieferung und Instandsetzung von Möbeln und anderen Gegenständen sowie für sonstige Leistungen, die nicht Bauleistungen im Sinne der vorstehenden Ziffer 1 sind, oder Bauleistungen , bei denen die Einbeziehung der Verdingungsordnung für Bauleistungen gemäß der Ziffer 1 nicht vereinbart wird, gelten die Bestimmungen der Ziffer 2.1 bis 7. 2.1 Auftragsannahme.
Bis zur Auftragsannahme sind alle Angebote freibleibend. Weicht der Auftrag des Auftraggebers vom Kostenvoranschlag des Auftragnehmers ab, so kommt ein Vertrag in diesem Falle erst mit der Bestätigung des Auftragnehmers zustande.

2.2
Liefertermin / Lieferfrist                                                                                    
Wird die vom Auftragnehmer geschuldete Leistung durch höhere Gewalt, rechtmäßigen Streik, unverschuldetes Unvermögen auf Seiten des Auftragnehmers oder eines seiner Lieferanten sowie ungünstige Wetterverhältnisse verzögert, so verlängert sich die vereinbarte Lieferfrist um die Dauer der Verzögerung.
2.3  Gewährleistung
Offensichtliche Mängel müssen innerhalb zwei Wochen nach Lieferung der Ware oder bei der Abnahme der Leistung schriftlich gerügt werden. Nach Ablauf dieser Frist können Gewährleistungsansprüche wegen offensichtlicher Mängel nicht mehr geltend gemacht werden.
2.4   
Bei berechtigten Mängelrügen hat der Auftragnehmer die Wahl, entweder die mangelhaften Liefergägenstände nachzubessern oder dem Auftraggeber gegen Rücknahme des beanstandeten Gegenstandes Ersatz zu liefern. Solange der Auftragnehmer seinen Verpflichtungen auf Behebung der Mängel nachkommt, hat der Auftraggeber nicht das Recht, Herabsetzung der Vergütung oder Rückgängigmachung des Vertrages zu verlangen, sofern nicht ein Fehlschlagen der Nachbesserung vorliegt. Ist eine Nachbesserung oder Ersatzlieferung unmöglich, schlägt sie fehl oder wird sie verweigert, kann der Auftraggeber nach seiner Wahl einen entsprechenden Preisnachlaß oder Rückgängigmachung des Vertrages verlangen.
2.5   
Unwesentliche, zumutbare Abweichungen in den Abmessungen und Ausführungen ( Farbe und Struktur ), insbesondere bei Nachbestellungen, bleiben vorbehandelten , soweit diese in der Natur der verwendeten Materialien ( Massivhölzer und Furniere ) liegen und üblich sind. Für die Herstellung nicht sichtbarer Teile ist die Verwendung Austauschhölzern zulässig. Auch die Verwendung optisch nicht einwandfreier Hölzer ist an nicht sichtbaren Teilen üblich und kein Grund zur Beanstandung.
2.6   
Für alle Arbeiten gelten grundsätzlich die gesetzlichen Gewährleistungsfristen. Diese Garantie erstreckt sich nicht auf zugelieferte Teile wie Beschläge, Verschleißteile und Antriebe.
   
3.   Vergütung
Bei Auftragserteilung und nach Vereinbarung ist ein Drittel der Auftragssumme als Anzahlung für Material und Vorleistungen zu zahlen. Ist die vertragliche Leistung vom Auftragnehmer erbracht und abgeschlossen, so ist die Restsumme nach einfacher Rechnungslegung mit vereinbartem Skontoabzug innerhalb von 8 Werktagen zu bezahlen, sofern nichts anders vereinbart ist.
   
4.  Eigentumsvorbehalt
Gelieferte Gegenstände bleiben bis zur vollständigen Bezahlung der Rechnung Eigentum des Auftragnehmers.
4.1  
Der Auftraggeber ist verpflichtet, Pfändungen der Eigentumsvorbehaltsgegenstände dem Auftragnehmer unverzüglich schriftlich anzuzeigen und die Pfandgläubiger von dem Eigentumsvorbehalt zu unterrichten. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, die Ihm unter Eigentumsvorbehalt gelieferten Gegenstände zu veräußern, zu verschenken, zu verpfänden oder zur Sicherheit zu übereignen.
4.2   
Erfolgt die Lieferung für einen vom Auftraggeber unterhaltenen Geschäftsbetrieb, so dürfen die Gegenstände im Rahmen einer ordnungsgemäßen Geschäftsführung weiter veräußert werden. In diesem Falle werden die Forderungen des Auftraggebers aus der Veräußerung bereits jetzt in Höhe des Rechnungswertes des gelieferten Vorbehaltsgegenstendes dem Auftragnehmer abgetreten. Bei Weiterveräußerung des Gegenstände auf Kredit hat sich der Auftraggeber gegenüber seinem Abnehmer das Eigentum vorzubehalten. Die Rechte und Ansprüche aus diesem Eigentumsvorbehalt gegenüber seinem Abnehmer tritt der Auftraggeber hiermit an den Auftragnehmer ab. 
4.3   
Werden Eigentumsvorbehaltsgegenstände als wesentliche Bestandteile in das Grundstück des Auftraggebers eingebaut, so tritt der Auftraggeber schon jetzt die aus einer Veräußerung des Grundstückes oder von Grundstücksrechten entstehenden Forderungen in Höhe des Rechnungswertes der Eigentumsvorbehaltsgegenstände mit allen Nebenrechten an den Auftragnehmer ab. 
4.4   
Werden die Eigentumsvorbehaltsgegenstände vom Auftraggeber bzw. im Auftrag des Auftraggebers als wesentliche Bestandteile in das Grundstück eines Dritten eingebaut, so tritt der Auftraggeber schon jetzt gegen den Dritten oder den, den es angeht, etwa erntstehende Forderungen auf Vergütung in Höhe des Rechnungswertes der Eigentumsvorbehaltsgegenstände mit allen Nebenrechten an den Auftragnehmer ab. Bei Verarbeitung, Verbindung und Vermischung der Vorbehalsgegenstände mit anderen Gegenständen durch den Auftraggeber steht dem Auftragnehmer das Miteigentum an der neuen Sache zu im Verhältnis des Rechnungswerdes der Vorbehaltsgegenstände zum Wert der übrigen Gegenstände. 
   
5.   
An Kostenanschlägen, Entwürfen, Zeichnungen und Berechnungen behält sich der Auftragnehmer sein Eigentums- und Urheberrecht vor. Sie dürfen ohne seine Zustimmung weder genutzt, vervielfältigt noch dritten Personen zugänglich gemacht werden. Sie sind im Falle der Nichterteilung des Auftrages unverzüglich zurückzugeben.
5.1   
An unsere Angebote sind wir 4 Wochen gebunden.
Fallen nachweislich Preiserhöhungen unserer Lieferanten in diesem Zeitraum, so sind wir berechtigt, diese an unsere Kunden weiterzugeben.
5.2   
Die Anlieferung und Montage wird gesondert im Angebot ausgewiesen und nach tatsächlich ausgeführter Leistung mit Rechnung gestellt.
   
 
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